In der heutigen Folge erfahren wir alles über Karin. Sie ist die Journalistin des Hauses – aber auch Kundenberaterin. Los geht’s!

Liebe Karin, neben dem Kundenberater-Job bist du bei uns auch für Textarbeit verantwortlich. Was kann ich mir darunter vorstellen?

Sich vor den Bildschirm setzen und auf Eingebungen hoffen. Nein, im Ernst: Es bedeutet, den Kunden ernst zu nehmen; zu wissen, wie er tickt; sich in die jeweilige Aufgabe reinzudenken, ranzutasten und Informationen zu recherchieren. Der Rest ist Erfahrung. Also zu wissen, wie frau einen Text aufbaut, wie sie ihn auf den konkreten Empfängerkreis zuschneidet (der zuvor natürlich bekannt sein muss), was sprachlich ankommt und wo die Fallstricke und Fußangeln liegen.

Du bist ja nun schon ziemlich lange in dieser Agentur – über 20 Jahre. Was hast du vor deiner Zeit bei uns gemacht?

Ich habe seinerzeit bei VEM den Beruf einer Maschinenbauzeichnerin erlernt. Und VEM gehört seit rund 25 Jahren zu unseren größten Kunden. Dieses Zusammentreffen war wirklich nicht vorauszusehen. Meine ersten journalistischen Sporen habe ich bei der Nachrichtensendung des Fernsehens der DDR verdient und später Journalistik studiert. Als Redakteurin arbeitete ich dann bei Zeitschriften und Zeitungen, ehe ich in die Kommunikations- und Marketingbranche gewechselt bin. Aber mit Kommunikation hat ja jede/r von uns jeden Tag mehr oder weniger erfolgreich zu tun.

Vervollständige diesen Satz: Juniks Marketing ist für mich …

… ein Arbeitgeber und Arbeitsort, bei und an dem ich mich so richtig wohlfühle.

Was ist dein(e) Lieblings-Werbespot/-Plakat/-Kampagne?

Da hole ich mal einen Kalauer aus der Kiste, den ich bis heute einprägsam und gelungen finde: „Kino. Dafür werden Filme gemacht.“

Da du Journalistin bist, kann ich mir vorstellen, dass du viel Zeitung liest. Sehr inspirierend ist das ja wahrscheinlich nicht oder?  

Oh doch. DDR-Bürger waren darin sehr geübt, zwischen den Zeilen zu lesen. Diese Fertigkeit finde ich bis heute nützlich. Wenn ich früh aus dem Haus gehe, habe ich meine Regionalzeitung gelesen und fühle mich – durchs Radio ergänzt – erst mal grob informiert. Das ist mir so wichtig, dass ich zu meinem analogen Abo noch ein digitales besitze, damit ich im Urlaub auf dem Laufenden bleibe. Ich kann nämlich keine Zeitung ungelesen weglegen. Außerdem habe ich die Schwäche, alles frei verfügbar Gedruckte einzusammeln, das ich ebenfalls zwanghaft durchsehen muss.

Hast du ein Lebensmotto oder ein Zitat, das dich motiviert?

Verschiebe nicht auf morgen, was du genauso gut auf übermorgen verschieben kannst.

Was ist dein Lieblingswort?

Das ist bei den 23 Millionen deutschen Wörtern wirklich eine ganz leichte Frage … Die Smileys gar nicht mitgerechnet 😊. Deshalb lenke ich den Fokus mal auf aussterbende Wörter, von denen ich viele gern retten würde. Oder wisst ihr, was ein Hagestolz oder eine Ottomane ist? Da fällt mir ein, dass ich „Versunkene Wortschätze“ aus dem Duden-Verlag immer noch nicht gekauft habe.

Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast!

In der nächsten Folge lernt ihr unseren Direktor kennen 😛

Bis dahin und lasst es euch gut gehen

Eva

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